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Salda Gölü und Tuz Gölü

Von den türkischen Malediven bis zur endlosen weißen Salzwüste

Auf unserem Trip durch die Türkei sind wir auf der Karte immer wieder über zwei große Seen gestolpert, die vom Namen her fast Zwillinge sein könnten: der Salda Gölü und der Tuz Gölü.

Da wir an beiden Orten kein riesiges Action-Programm durchgezogen, sondern einfach die Landschaft genossen haben, fassen wir euch die beiden Naturwunder hier in einem kompakten Doppelpack zusammen. Denn obwohl sie ähnlich klingen, könnten sie optisch kaum unterschiedlicher sein!

Salda Gölü: Die Malediven der Türkei

Unser erster Stopp führte uns zum Salda-See. Wenn man die ersten Blicke erhascht, versteht man sofort, woher der See seinen Spitznamen hat. Das Wasser ist unglaublich klar und leuchtet in den intensivsten Türkis- und Blautönen, die man sich vorstellen kann. Eingekreist wird das Ganze von einem strahlend weißen Strand.

  • Der Haken an der Sache: Der weiße „Sand“ ist eigentlich ein spezielles Sediment (vollgepackt mit Magnesium), das sich super weich anfühlt, aber extrem geschützt wird. Weil der See in den letzten Jahren im Netz gehypt wurde, sind die Hauptstrände mittlerweile stark reglementiert. Man darf an vielen Stellen nicht mehr direkt ans Wasser fahren oder dort campen, was für uns Overlander natürlich immer ein kleiner Dämpfer ist.

  • Unser Fazit: Für einen Spaziergang, ein paar wunderschöne Fotos und das reine Staunen über die Farbenpracht lohnt sich der Stopp auf jeden Fall. Wir haben die kühle, frische Brise an diesem tiefen Kratersee genossen, und an der "weniger schönen" Strandseite auch einen ruhigen Übernachtungsplatz gefunden, wo wir niemanden gestört haben.

UNSER ÜBERNACHTUNGSPLATZ

Tuz Gölü: Die endlose weiße Salzwüste

Einige Fahrtkilometer später hieß es für uns: Kontrastprogramm! Der Tuz Gölü ist der zweitgrößte See der Türkei, aber das Wort „See“ ist im Sommer und Herbst eigentlich geschwindelt. Es ist ein riesiger Salzsee, der in den trockenen Monaten fast komplett austrocknet. Was bleibt, ist eine gigantische, blendend weiße Salzkruste, die bis zum Horizont reicht.

  • Das Erlebnis: Wir haben den LKW in der Nähe des Ufers geparkt und sind einfach auf den See hinausgelaufen. Es ist ein total irres Gefühl – links weiß, rechts weiß, vor einem weiß. Man verliert komplett das Gefühl für Entfernungen. Wenn noch etwas Restwasser steht (wie bei uns Anfang Juni), spiegelt sich der Himmel perfekt auf der Oberfläche, was absolut surreale Bilder gibt.

  • Achtung beim Fahren: Auch wenn es verlockend aussieht: Fahrt mit schweren Fahrzeugen wie unserem LKW (und eigentlich auch mit normalen Campern) niemals zu weit auf den getrockneten See hinaus! Unter der harten Salzkruste befindet sich oft tiefer, schlammiger Morast. Wer hier einbricht, hat ein richtiges Problem.

UNSER ÜBERNACHTUNGSPLATZ

Koordinaten: 38°56'00.4"N 33°25'21.1"E

Wenn man aus Westen (der Region Konya) kommt, kann man auch über einen festen Weg über den See fahren. Im Westen ist eine Salzfabrik - ob man von dort aus rein darf, wissen wir nicht. Raus fahren war kein Problem.


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Du hast es sicher schon gemerkt: Wir lieben es, mit unserem LKW an Orten zu stehen, die nicht nur idyllisch und ruhig sind, sondern auch genug Platz für ein großes Fahrzeug bieten.

Als Vollzeitreisende wissen wir aber auch, dass die Suche nach dem perfekten Spot – und vor allem nach verlässlichen und praktischen Alltags-Punkten – manchmal echt Zeit und Nerven kosten kann.

Damit du dir die lange Suche sparst, haben wir all unsere besuchten Stellplätze, sehenswerte Spots fernab das Massentourismus, Wasserstellen und nützlichen Insider-Orte in einer persönlichen Google MyMaps Karte für dich zusammengefasst. Wir pflegen dort nur Plätze ein, die wir selbst für gut (oder praktisch) befunden haben.

 

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